Simileprinzip – Ähnlichkeitsregel

Als wichtigstes Prinzip der Homöopathie kann die Ähnlichkeitsregel gelten.Hahnemann schrieb 1796 erstmals dazu: »Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu hellen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (homoion pathos) für sich erregen kann, als sie heilen soll.« Oder in lateinischer Kurzform: »Simila similibus curentur«, d.h. »Ähnliches möge durch Ähnliches behandelt werden.

Um die Ähnlichkeitsregel in der Praxis anwenden zu können, muss also die Arzneimittelwirkung und das Krankheitsbild bekannt sein, denn beide müssen möglichst gut übereinstimmen, d.h. ähnlich sein. Das Krankheitsbild ergibt sich aus der Anamnese. Die Arzneimittelwirkung wird in Arzneimittelversuchen ermittelt und kann in den Arzneimittellehren studiert werden.