Fieber

Aconitum napellus (Sturmhut)

Ausgelöst meist durch trockenen und kalten Wind (meist Ostwind). Plötzliche heftige Kongestionen. Hohes Fieber gleich im Beginn. Haut sehr heiß, rot und trocken, Puls schnell, voll und gespannt. Großer Durst, physische Unruhe, Angst und Beklemmung,
beschleunigte Atmung.
Verschlimmerung: durch geringste Bewegung, nachts.
Besserung: bei Eintritt von reichlichem Schweiß.

Hinweis: Rezeptpflichtig bis einschl. D 3
Gabe: D 6 – D 30


Baptisia tinctoria (Wilder Indigo)

Fieberzustände mit Benommenheit und Delirien. Der Patient ist wie betrunken. Läßt Harn und Stuhl unter sich gehen. Alle Sekretionen sind übelriechend. Muskulatur und, Haut schmerzen bei Druck und beim Daraufliegen, trotzdem Bewegungsdrang. Unvermögen feste Speisen zu schlucken. Ausgeprägtes Konstriktionsgefühl der Speiseröhre.

Gabe: D2 – D6


China (Chinarindenbaum)

Intermittierendes Fieber, periodisch auftretend, in Verbindung mit Darmleiden und Durchfällen. Fehlen von Durst im Froststadium, heftiger Durst im Schweißstadium.

Gabe: D 2 – D 6


Belladonna belladonna (Tollkirsche)

Plötzlich auftretendes Fieber, Beginn mit Frostschauer, dann Röte und Hitze. Reichliche warme Schweiße an Kopf und bedeckten Körperteilen, die nicht erleichtern. Puls beschleunigt und voll, klopfende Karotiden, weite Pupillen, trockene Schleimhäute, Neigung zu Delirien und Krämpfen. Durst auf kaltes Wasser.
Verschlimmerung durch: Licht, Lärm, Erschütterung, Kälte.
Besserung durch: Ruhe, Dunkelheit, Stille.

Hinweis: Rezeptpflichtig bis einschl. D 3 / C 1
Gabe: D 6


Echinacea purpurea (purpurfarbene Kegelblume)

Septische Fieberlauf. Ausgesprochenes Frostgefühl, Schüttelfrost, Hitze, Schweiße. Allgemeines Wehtun, Neigung zu erzschwäche und Kollaps. Bewährt bei allen Infektionskrankheiten mit Nei­gung zu Abszessbildung an Hautgeweben. Furunkel, Karbunkel Pana­ritien, Dekubitus, Verbrennungen.

Hinweis Wirkungsgleich mit Echinacea angustifolia
Gabe: D3


Eupatorium perfoliatum (Wasserhanf)

Fieber mit Zerschlagenheitsqefühl, Schmerzempfindlichkeit des ganzen Körpers. Knochen wie verrenkt. “ Brustgrippe “ mit berstendem Kopf­schmerz.
Verschlimmerung durch: kalte Luft, sich aufdecken.

Gabe: D2 – D6


Ferrum phosphoricum (phosphorsaures Eisen)

Fiebermittel ersten Ranges, im akuten und bes. subakuten Stadium. Gesicht heiß, abwechselnd blass oder rot. Durst mäßig. Puls schnell, klein, weich, unterdrückbar. Kopfschmerz klopfend, kongestiv. Erschöpfende nächtliche Schweiße. Neigung zu Nasenbluten.
Verschlimmerung durch: nachts, Bewegung.
Besserung durch: Kälte.

Gabe: D 3 – D 6 und höher


Gelsemium sempervirens (Gelber Jasmin)

Fieberhafter, grippaler Infekt. Folge von Unterkühlung, besonders im Som­mer. Zu Beginn Frösteln und Zittern, Frostschauer laufen die Wirbelsäule herauf und herunter. Zähneklappern. Abgeschlagenheit, Somnolenz. Ge­fühl von Schwere Zerschlagenheit und allgemeine Schwäche. Tages­schläfrigkeit. Gesicht dunkelrot, wie trunken. Hinterkopfschmerz mit Benommenheit.
Verschlimmerung durch: starke Wärme, nachmittags, abends
Besserung durch: temperiertes Zimmer, Schweiße, anregende Getränke.

Hinweis: Rezeptpflichtig bis einschl. D 3
Gabe: D4 – D 12


Stramonium (Datura stramonium, Stechapfel)

Akute fieberhafte Infekte. Fieber kann mittags am höchsten sein. Außerordentliche Unruhe, keine Schmerzen. Krampfneigung. Delirien mit Geschwätzigkeit. Pupillen weit. Erbre­chen bei Anheben des Kopfes.

Hinweis Rezeptpflichtig bis einschl. D 3 / C 1
Gabe: D12


Lachesis muta (Buschmeister)

Hohes Fieber. Gesicht heißt, gedun­sen. Ängstlicher schmerzlicher Gesichtsausdruck. Haut heiß und trocken, Füße kalt. Frostschauder und trockene Hitze wechseln. Trockene Erdbeerzunge. Erleichterung durch Schweißausbruch. Übelriechende Absonderungen, zersetzte, fötide Stühle. Neigung zu Herzschwäche und Kollaps.
Verschlimmerung durch: Beengung am Hals, nach Schlaf, Wärme, warme Bäder.
Besserung durch: Schwitzen, Durchfall, Blutverlust.

Hinweis: rezeptpflichtig bis einschl. D 3
Gabe: D 12 – D 30 und höher