Gürtelrose (Herpes zoster)

Causticum (Ätzstoff Hahnemanns)

Interkostale Gürtelrose nach offensichtlichen Verkühlungen. Brennen wie von rohem Fleisch. Bläschen und nässende Pusteln.

Gabe: D6 – D12


Kalmia latifolia (breitblättriger Berglorbeer)

Schmerzhafter Gürtelrose am Thorax und Auge in der Phase der Eruption, vor allem aber für die leberbedingte Neuralgie: Schmerzen reißend oder blitzartig. Lokales Taubheitsgefühl. Eigenartige Steifheit um die Augen und in den Augenlidern.
Verschlimmerung durch: in der ersten Nachthälfte, tagsüber, Bewegung, steigt und fällt mit der Sonne.

Gabe: D2 – D6


Mezereum (Daphne mezereum, Seidelbast)

Herpes zoster mit Heftigem Jucken und Brennen. Stechen. Bläschen mit rotem Hof. Nässender Ausschlag mit Krustenbildung. Juckreiz wechselt beim Kratzen die Stelle. Lokalisation: Kopf, Kopfhaut, Gesicht, am übrigen Körper. Bei Spätfolgen (Zosterneuralgie): Hochpotenzen.
Verschlimmerung durch: Bettwärme, warme Anwendungen, Waschen.

Gabe: D 6 und höher


Ranunculus bulbosus (Knollenhahnenfuß)

Gürtelrose im Brust- und Augenbereich. Schmerzen brennend, juckend, stechend. In Gruppen angeordnet. Inhalt der Bläschen von klarer, seröser Beschaffenheit. Blau-violette Farbe der Bläschen. Nach dem Eintrocknen hornartiger Schorf. Lokalisation: Finger, Handflächen, Interkostalräume.

Gabe: D 3 und höher


Zincum metallicum (Zink)

Neuralgie nach Herpes zoster. Brennen, Schmerz und Schwäche. Muss die Beine immer bewegen.

Gabe: D4 – D 30